Sie machen lieber was gemeinsam

Foto: M. Glaß
Foto: M. Glaß
Foto: S. Stimmer
Foto: S. Stimmer

Weil sie gemeinsam viel auf die Beine stellen, hat das Referat Gemeindecaritas im Dekanat Altötting einen Danke-Tag für die Vorstandschaften der neun Pfarr- und Ortscaritas-Vereine im Dekanat Altötting veranstaltet. Das Besondere: über das „Netzwerk Pastorale Gemeindecaritas“ sind diese schon seit langem miteinander verbunden. 

Nicht immer alles alleine machen, sondern gemeinsam anpacken, auch wenn’s mühsam sein kann – dies war der Leitgedanke des Danke-Tages, den sich auch Dekan Heribert Schauer zu Herzen nahm. Anstatt alleine am Altar zu predigen, „schnappte“ er sich die rund 20-köpfige Gruppe der Ehrenamtlichen und machte sich mit ihnen auf zu Bruder Konrad – erst hinaus zum Brunnen an der St. Konradkirche, dann wieder hinein zu den im Boden eingravierten Zitaten des langjährigen Klosterpförtners und schließlich in den Altarraum zur Hauptreliquie des Heiligen. Für den Gottesdienst hatten sich die Caritas-Helfer mit dem Kapuzinerbruder Konrad ein echtes Vorbild gelebter Nächstenliebe ausgesucht. Dekan Schauer resümierte: „Es gibt auch viele Nicht-Christen, die Caritas leben, aber das gibt es nicht: Christen, denen die Caritas egal ist.“

Hieran knüpfte auch Susanne Stimmer an: „Wir wollen das Bewusstsein wachhalten, dass Caritas ein lebendiger Teil von Kirche vor Ort ist. Jeder ist eingeladen, bei der gemeindlichen Caritas mitzutun, Lebensfreude zu geben, Lebensbedingungen zu verbessern, Lebensbeeinträchtigungen zu überwinden und mehr Lebensqualität zu schaffen“, sagte sie auf Nachfrage. „Wichtig ist mir, dass die Menschen im Geist der Nächstenliebe zusammenleben.“ Als Referentin für die Gemeindecaritas im Dekanat Altötting ist sie die Schnittstelle zwischen dem Caritasverband und der ehrenamtlich organisierten Caritas in den Pfarrgemeinden. Sie unterstützt und berät die Ehrenamtlichen bei caritativen Aufgaben, fördert Ideen, gibt Impulse, begleitet Aktionen, wirkt mit beim Aufbau caritativer Dienste, wirbt für caritatives Engagement, betreibt Netzwerkarbeit. In ihrer Ansprache zum Danke-Tag betonte sie das Miteinander, den Zusammenhalt und die Solidar-Gemeinschaft. Für den Kreiscaritasverband Altötting sprach Vorstand Petra Genz ein „herzliches Vergelt‘s Gott“ an die Ehrenamtlichen aus: „Wir können nur den Hut ziehen vor Ihnen – für das, was Sie alles leisten.“

Da kommt in der Tat so einiges zusammen: ob die Verwaltung von Kindergärten, organisierte Nachbarschaftshilfe, Besuchsdienste, Senioren-Nachmittage, Treffen für Jugendliche, Mitwirkung beim Ferienprogramm, Einkaufshilfen, finanzielle Hilfe für Bedürftige oder für Flüchtlinge, ein internationales Café, Weihnachtsgaben, Friedensgebete, etc. – das Engagement in den Pfarrcaritas-Vereinen aus Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Burgkirchen am Wald, Kastl, Kirchweidach, Neuötting, Perach und Winhöring ist sehr vielfältig – und zeitintensiv. Umso wichtiger, dass die Vereine auch hier nicht einfach so für sich allein arbeiten. Im „Netzwerk Pastorale Gemeindecaritas“ treffen sie sich bereits seit über zehn Jahren. Seit April 2020 werden sie dabei von Susanne Stimmer begleitet. Zehnmal im Jahr tauschen sie sich aus, teilen Wissen und Erfahrung, entwickeln gemeinsam neue Projekte, betreiben Öffentlichkeitsarbeit und stärken sich untereinander – auch spirituell.

„Das kommt alles wieder herein, was man den Armen gibt“, zitierte Dekan Schauer den heiligen Bruder Konrad in seiner Predigt. Anders ausgedrückt: Ehrenamtliches Engagement kostet viel Mühe, aber es lohnt sich. An diesem Danke-Tag mit kreativem Gottesdienst und geselligem Ausklang ging jedenfalls keiner leer nach Hause.

Michael Glaß

Caritas zu Gast in Mittelschule Burghausen

Das schaffen wir gemeinsam: Susanne Stimmer erklärt, dass Vieles gemeinsam besser geht.
Fotos: Eva-Maria Reitberger
 

Am 3. Mai war die Gemeindecaritas zu Gast in der Franz Xaver Gruber Mittelschule, Burghausen. Dort stellte sie die vielfältige Arbeit der Caritas vor, erläuterte die Fakten zur Organisation Caritas und warb dafür, sich die Grundhaltung der Nächstenliebe zueigen zu machen. 

Ukraine-Hilfe

Im Dekanat Altötting und im Bistum Passau ist die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine groß. Viele Hilfen sind angelaufen. So auch bei den Orts- und Pfarrcaritasvereinen sowie beim Kreis-Caritasverband.

Einen sich stets erweiternden Überblick über die Unterstützung und Hilfen finden Sie hier:

Landkreis rüstet sich für Flüchtlingsstrom

Caritas sammelt für die Ukraine

Solidarität mit Ukraine-Flüchtlingen

Wacker Jugendkicker und Caritas sammeln für Flüchtlinge

Flagge zeigen für den Frieden

Pfarrcaritas St. Konrad Burghausen sammelt Schulsachen für ukrainische Schulkinder

Hilfe gezielt leiten

Ausflug für ukrainische Kinder

Café International für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund (ukrainisch)

Café International für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund (deutsch)

Friedensgebete finden an vielen Orten im Landkreis statt. In der Pfarrei Kastl organisiert der Pfarrcaritasverein. In der Pfarrei Kirchweidach wird jeden ersten Montag im Monat der Friedensrosenkranz gebetet.

Ehrenamtliche der Pfarr-Caritasvereine, so zum Beispiel in Altötting, arbeiten mit den Pfarreien zusammen und helfen, Wohnungen für Geflüchtete herzurichten. Auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen läuft.

In Kirchweidach hat sich eine Gruppe von 50 Freiwilligen zusammengeschlossen, die bei Bedarf Sachen und Unterstützung bereitstellt, die gebraucht werden.

Großzügig wird auch Geld gesammelt und gespendet.

Mach` dich fit für die Nächstenliebe

Fotos: S. Stimmer
Christian Randl berichtet von den Aktivitäten im Caritashaus St. Elisabeth.

Im Pastoralen Raum Burghausen ging ein neues Format der Firmvorbereitung an den Start: „Hoibe 6e – Heilig Geist“ nennt sich das pfarreiübergreifende Angebot, das jeden ersten Sonntag im Monat Firmlinge im Haus der Begegnung HEILIG GEIST versammelt. Gemeinsam mit den Seelsorgern aus ihren jeweiligen Pfarreien machen sich die jungen Menschen auf den Weg zur Firmung. Begleitet werden sie dabei zusätzlich vom Kirchlichen Jugendbüro Altötting sowie vom Referat Gemeindecaritas. 

Am 6. März fand das erste Treffen im Jahr 2022 statt. Das Thema lautete: „CARITAS – Mach` dich fit für die Nächstenliebe“.

Susanne Stimmer, Referentin für Gemeindecaritas im Dekanat Altötting, führte die teilnehmenden Firmlinge, Firmpaten, Eltern und Pfarreiverantwortlichen durch den Abend. Unterstützt wurde sie dabei von Rebekka Redinger-Kneißl (theologische Referentin im Haus der Begegnung), Christian Randl (Leiter Caritashaus St. Elisabeth) und Günther Reithmeier (2. Vorsitzender Pfarrcaritas-Verein St. Konrad, Burghausen).

Die Firmlinge waren eingeladen, sich darüber Gedanken zu machen, was „Caritas“ mit ihrer Firmung zu tun hat. Bereits die Andacht zu Beginn des zweistündigen Programms half, hierauf eine Antwort zu finden. Denn in der biblischen Erzählung vom barmherzigen Samariter hörten die Firmlinge von der Weisung Jesu: Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst. Im entscheidenden Augenblick selber Nächster zu sein und als Nächster zu handeln, das ist der Auftrag, den Jesus den Firmlingen für ihr christliches Leben mit auf den Weg gibt.

Der weitere Verlauf des Abends verdeutlichte, dass „Caritas“ nicht nur für die kirchliche Wohlfahrtsorganisation und deren Dienste und Einrichtungen steht, sondern dass es sich dabei auch um eine Grundhaltung handelt. Caritas, aus dem Lateinischen übersetzt mit Nächstenliebe, sei Einstellungssache und müsse eintrainiert werden, so Susanne Stimmer. Es gelte, darin fit zu werden. Denn der Umgang mit schwierigen oder unbeliebten Menschen würde die Liebe zum Nächsten manchmal auf die Probe stellen.

In erster Linie gehe es darum, sich ehrlich für den Mitmenschen zu interessieren, besonders dann, wenn er Hilfe braucht. Wichtig sei zudem, aufmerksam zu sein, dem Gegenüber mit einem offenen, vorurteilsfreien Herz zu begegnen, gut zuzuhören und wahrzunehmen, was wirklich Not tut. Als Richtschnur gelte das Wort Jesu, das mehrfach überliefert ist: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“, fragt Jesus die um Hilfe Bittenden. Die Caritas und ihre Mitarbeitenden orientierten sich bei ihrer vielfältigen Arbeit an dieser Frage. Charakteristisch an ihrer Arbeit sei, keine Gegenleistung für die aufgewendete Hilfeleistung zu erwarten.

Die Firmlinge stellten fest, dass Nächstenliebe die Sicht auf den Mitmenschen verändert. „Wenn Caritas deine innere Einstellung bestimmt, wird das Du größer als das Ich. Deine Beziehungen zu Freunden wie Fremden bekommen eine neue Qualität. Sie sind nicht mehr oberflächlich, sondern erhalten eine neue Färbung und zwar die Färbung des Respekts, der Wertschätzung, des Mitgefühls“, fasste Susanne Stimmer zusammen.

Um den Input gedanklich zu verfestigen, durften die Teilnehmenden selbst aktiv werden und nach dem Prinzip des Speeddatings Fragen zum Thema Caritas in ihrem Leben beantworten.  

Die Referentin ging auch auf die professionelle Arbeit der Caritas ein und erklärte, wie die Caritas organisiert ist und welche Aufgabenfelder sie hat. Aus der Praxis berichteten anschließend Christian Randl und Günther Reithmeier. Ersterer stellte den Jugendlichen das Caritashaus St. Elisabeth vor, ein Freizeithotel, in der sich Menschen mit Behinderung erholen und entspannen können. Er erzählte von den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die für die beeinträchtigten Gäste da sind, ihnen eine gemütliche Atmosphäre und Freizeiterlebnisse ermöglichen.

Was ein Pfarrcaritas-Verein macht, wie er sich sozial-caritativ engagiert und mit wem er kooperiert, davon berichtete Günter Reithmeier. Er schilderte seine langjährigen Erfahrungen, die er mit Menschen in Not gemacht hat – wertvolle Erfahrungen, die manchmal aber auch anstrengend waren.    

Die Ausführungen des hauptamtlich Beschäftigten und des ehrenamtlich Aktiven führten den Firmlingen plakativ vor Augen, was es heißt, caritatives Engagement par excellence zu leben.  

Susanne Stimmer

Caritasbox im Haus der Familie

Seit dem 11. Januar 2022 steht im Haus der Familie in Burghausen die Caritas-Recyclingbox zur Befüllung bereit.

Für die Kooperation mit der Gemeindecaritas Altötting ein herzliches Dankeschön dem Haus der Familie!

Näheres zur Nutzung und Zweck der Caritas-Recyclingbox finden Interessierte hier: https://www.caritas.de/spendeundengagement/andershelfen/caritasbox/caritasboxstartseite

v.l. Christine Auberger (Haus der Familie), Susanne Stimmer (Gemeindecaritas Altötting)
Foto: Haus der Familie Burghausen

Leben im PLUS - Die Reise hat begonnen...

Foto: Stimmer, Gemeindecaritas

... und einen gelungenen Start hingelegt.

Die verschiedenen Schauplätze ihres Lebens suchten die 14 Teilnehmenden am ersten Tag der Kursreise auf. Ausgehend von der biblischen Frage im Schöpfungsbericht "Wo du, Mensch?" erkundeten sie die Landschaften ihres Lebens.

Wo bist du, Mensch? Wo stehst du gerade? Was sind die Orte deiner Biographie?

Konrad Haberger, Theologe und Erwachsenenbildner, leitete die Gruppe bei dieser klassischen Biografiearbeit an. Er lud zum Nachdenken ein: Wo begann meine Geschichte mit all meinen Höhen und Tiefen? Wo ist mein Heimatort? Wo bin ich verwurzelt? Fragen, die teilweise gar nicht so leicht zu beantworten waren.

Danach die Aufforderung: Welcher Ort wurde zum Segensort?

Zu jeder Biografie gehören Krisenorte. Auch diese wurden beleuchtet. Haberger verwies auf die Geschichte des Propheten Elija. Dieser legte sich unter den Ginsterstrauch mit dem Wunsch, zu sterben. Doch Gott hat anderes mit ihm vor. Er fragte: Was du hier? Also: Was tust du noch hier? Im Sinne von: Solltest du nicht längst woanders sein? Wirst du nicht woanders gebraucht? Mache dich auf den Weg!

Diese Geschichte im Hinterkopf spürten die Teilnehmenden ihren persönlichen Krisenorten nach.

Und schließlich folgte der Bogen zu den Aufbruchsorten. Haberger ermutigte, Aufbruchsorte im eigenen Leben zu definieren.

Am 18. Februar begibt sich die Gruppe erneut auf Entdeckungsreise. Dann wird das Thema lauten: Woraus lebe ich? Referentin ist Hedwig Beier.

Susanne Stimmer

Besuch in der Mittelschule

Foto: Theresia Demmelhuber

Was macht die Caritas eigentlich, und was ist Caritas überhaupt? Diesen Fragen ging ich mit den 8. und 9. Klassen der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting auf den Grund. Am 30. November und 2. Dezember 2021 war ich von Religionslehrerin Theresia Demmelhuber eingeladen, während ihres Religionsunterrichts von der vielfältigen Arbeit der Caritas zu berichten.

Jeweils eine Doppelstunde lang beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Begriff und Anliegen der Caritas. Sie lernten Caritas als Organisation mit vielen Diensten und Einrichtungen und noch viel mehr Mitarbeitenden kennen. Sie ließen sich beeindrucken von der großen Zahl an Menschen, die jährlich in Deutschland bei der Caritas um Hilfe bitten. Sie zeigten sich überrascht von der beachtlichen Anzahl der Menschen, die sich ehrenamtlich bei der Caritas engagieren. Und einige revidierten ganz schnell ihre Vorstellung, Caritas habe etwas mit Zahnversicherung oder mit Autos zu tun. 

Not, Armut, Ungerechtigkeit – diese zentralen Themen der Caritas kennen die Schülerinnen und Schüler auch aus ihrem eigenen Leben. Ganz offen überlegten sie in einer Übung, was es für sie persönlich heißt, einsam, arm oder traurig zu sein, die Lebensbalance zu verlieren oder eine schlechte Zeit durchzumachen. Dann jemanden zu haben, der die Situation erträglicher macht und zum Besseren wendet, ist wertvoll. Darüber schienen sich die Schülerinnen und Schüler einig zu sein. Vor allem Familie und Freunde benannten sie als wichtige Stützen in ihrem Leben.

Manche erzählten von ihren Bemühungen, sich in ihrem Lebensumfeld selbst sozial caritativ zu verhalten. Da wurde von der alten Nachbarin erzählt, der man schwere Einkaufstüten ins Haus trägt, von dem Kind, mit dem man den Regenschirm teilt oder davon, dass man eine Klassenkameradin aufmuntert, wenn es dieser nicht gut geht. „Ich versuche dann zu sagen, sie soll es mit Humor sehen“, lautete die Erklärung.

Mit ihren Beispielen halfen die Schülerinnen und Schüler selbst mit, zu veranschaulichen, dass das Grundprinzip der Caritas „Not sehen und handeln“ für alle gilt. Nicht nur für die Beschäftigten der Caritas. Das weitere Gespräch zielte darauf ab, die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, wie wichtig es ist, hilfsbereit zu sein. Die Welt besser zu machen, dazu braucht es nicht viel. Nur genügend Sensibilität und Mut, die Nöte des Nächsten wahrzunehmen. Ganz nach dem Beispiel des barmherzigen Samariters. Diese biblische Geschichte sollte ein Gespür dafür vermitteln, warum Nächstenliebe der Antriebsmotor der Caritas ist.

Indem neben der verbandlichen schließlich noch die gemeindliche Caritas zur Sprache kam, war das Stundenziel erreicht. Die Schülerinnen und Schüler sollten ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass Caritas sich nicht ausschließlich im professionellen Bereich von Einrichtungen und Diensten abspielt, sondern sich auch im alltäglichen Miteinander in Familie, Klassenverbund, Nachbarschaft, Gemeinde oder Pfarrei verwirklicht. Einige Beispiele aus der ehrenamtlichen Praxis belegten dies und zeigten, wie wichtig caritatives Engagement auf Ehrenamtsebene ist. Unter diesem Gesichtspunkt war für die Schülerinnen und Schüler leichter zu verstehen, warum das Referat Gemeindecaritas sich unter anderem zur Aufgabe macht, den Caritas-Ehrenamtlichen die verdiente Anerkennung und Wertschätzung entgegenzubringen. 

Um die Stunde abzuschließen, waren die Schülerinnen und Schüler eingeladen zu überlegen, welche Grundausrüstung eine Caritas-Mitarbeiterin regelmäßig braucht. Neben Handy, Taschenrechner, Seil und anderen Dingen fand sich auch eine Lupe als nützliches Equipment. Ein Schüler deutete deren Symbolwert so: „Mit der Lupe kann man genauer hinsehen und etwas entdecken, das weniger offensichtlich ist.“ Tatsächlich trifft es zu, dass tiefer zu graben oft die einzige Möglichkeit ist, um eine Lösung für ein Problem zu finden.        

Im Verlauf der 90 Minuten stellten die Schülerinnen und Schüler also fest, dass Caritas als Wohlfahrtsorganisation aus Deutschland und der Welt nicht wegzudenken ist. Wo immer Menschen in Not und soziale Schwierigkeiten geraten, ist die Caritas zur Stelle. Sie berät, steht zur Seite, packt mit an. Dies vielfach kostenlos und möglichst unkompliziert. Auch im Landkreis Altötting.

Susanne Stimmer

Verzeichnis sozialer/kirchlicher Einrichtungen und Dienste im Lkr. Altötting

Eine Übersicht über soziale / kirchliche Einrichtungen / Dienste und Initiativen finden Sie hier im Verzeichnis.

Ehrung für ehrenamtliches Engagement

Foto: Uwe Heckmann

Am Sonntag, 24. Oktober 2021 ehrte Diakon Konrad Niederländer, bischöflicher Beauftragter für die Caritas und Vorstand des Caritasverbandes Passau, während eines festlichen Gottesdienstes Frau Veronika Hurmer aus Oberbuch (Tyrlaching) für ihr jahrzehntelanges caritatives Engagement.

Frau Hurmer ist als Caritassammlerin seit über 30 Jahren unterwegs. Zum Dank für ihre Treue und ihren wertvollen Dienst überreichte Diakon Niederländer sowohl die Ehrennadel in Gold als auch eine Urkunde sowie eine aufwändig verzierte Schiefertafel.   

Bible Art Journaling Kurs im Haus der Begegnung HEILIG GEIST Burghausen ein voller Erfolg

Fotos: Brigitta Neckermann-Lipp

"Die Bibel wurde in viele Sprachen übersetzt - wir nutzen die Sprache der Kreativität" - so lautet das Motto des Bible Art Journaling.

Diese Form der kreativen Bibelgestaltung ermöglichte den neun Teilnehmerinnen des Workshops am 11. September einen ganz persönlichen Zugang zum Schatz der Bibel. 

Zu Beginn des vierstündigen Kurses ermutigte die Referentin, Diplom-Theologin Bianca Andrzejewski, die Teilnehmerinnen, sich ohne Scheu an das "Bibeln", wie sie es nannte, zu wagen. Sie brachte viele Bastelmaterialien und Farben zum Ausprobieren mit. Schnell erkannten die Teilnehmerinnen, dass man kein künstlerisches Supertalent sein muss, um Erfolg zu haben. Vielmehr ging es darum, sich von der Vielfalt von Gottes Wort und auch von der eigenen Kreativität überraschen zu lassen.

So gelang jeder Teilnehmerin ihr eigenes kleines Kunstwerk.

Die Freude an Gottes Wort, an Farben, Formen und verschiedenen Materialien war den ganzen Tag über spürbar und manifestierte sich in den Bildern.

Fazit: Eine tolle Möglichkeit, persönliche und wertvolle Zeit mit Gott und seinem Wort zu verbringen!

Susanne Stimmer

"Das hilft uns weiter!"

Fotos: Stimmer

Zu einer eVewa-Schulung kam am 18. August ein Teil der Vorstandschaft der Pfarrcaritas Kastl zusammen. Margret Pötzl, Sachbearbeiterin im Bereich Ehrenamt/Engagement und Profi in der Handhabung des EDV-Programms eVewa, reiste aus Passau an, um den 4 Teilnehmerinnen das Verwaltungsprogramm ausführlicher zu erklären, Fragen zu beantworten und weiterführende Tipps zu geben.

Die Schulung war für die Teilnehmerinnen ein voller Erfolg. Erkenntnisgewinne nahm jede dankbar mit nach Hause. Der Anwendung des Programms erleichtert die Mitgliederverwaltung, macht diese effizienter und erspart Zeit. 

Susanne Stimmer

Netzwerk Pastorale Gemeindecaritas Altötting

Im seinem Flyer informiert das Netzwerk der Pastoralen Gemeindecaritas Altötting über sein Wirken, seine Aufgaben und die Bedeutung von Caritas.

Informationsbriefe der Gemeindecaritas im Bistum Passau

Info-Brief - Sommer 2021

Info-Brief-Herbst 2021

Besuch im Kloster

Foto: Stimmer

Am 20. Juli besuchte ein Teil des Netzwerks Pastorale Gemeindecaritas Altötting das Kloster der Heilig-Kreuz-Schwestern in Altötting.

Sr. Marika Wippenbeck, Provinzialleiterin, führte die Interessierten durch Teile des Klosters und über die Außengelände. Dabei machte sie die Gäste auch mit den "drei Männern" bekannt: Alpakas, die von den Schwestern gehegt und gepflegt werden. 

Bei Gebäck und Getränken gab Sr. Marika anhand einer PowerPoint-Präsentation Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Klosters und erzählte, wie die Schwestern damals lebten und arbeiteten und wie das Werk der Gründerinnen heute weitergeführt wird. Sie verriet, wie die Ordenstracht sich im Lauf der Zeit verändert hat und warum die Schwestern vom Heiligen Kreuz mitten unter den Menschen wohnen.

Ein aufschlussreicher Abend, der lange im Gedächtnis bleiben wird!   

Aktuelles

"Die sieben leiblichen und sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit sind ein wesentliches Thema im Christentum. Anselm Grün stellt Zeichen der...

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Termine

„Was willst du, dass ich dir tue?“ (Lk 18, 41) ist die Frage, die Jesus stellt, um da tätig zu werden, wo die Not am größten empfunden wird.

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Cpt. Curly & The Seamen

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